Renée Sintenis

 
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Renée                          Sintenis                                                     - 2 Blätter: Junge mit Fohlen. Junge und springender Hund
Renée Sintenis
"2 Blätter: Junge mit Fohlen. Junge und springender Hund "
380 €
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Hermann Max                    Pechstein                                                    - Nach der Heimkehr
Hermann Max Pechstein
"Nach der Heimkehr "
230.000 €
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Franz                          Marc                                                         - Kleine Almstudie
Franz Marc
"Kleine Almstudie "
150.000 €
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Emil                           Nolde                                                        - Marschlandschaft (mit Sielzug und Bauernhaus)
Emil Nolde
"Marschlandschaft (mit Sielzug und Bauernhaus) "
70.000 €
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Karl                           Schmidt-Rottluff                                             - Neumann-Mappe. Zehn Holzschnitte von Schmidt-Rottluff
Karl Schmidt-Rottluff
"Neumann-Mappe. Zehn Holzschnitte von Schmidt-Rottluff "
70.000 €
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Wilhelm                        Morgner                                                      - Männerporträt
Wilhelm Morgner
"Männerporträt "
60.000 €
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Lyonel                         Feininger                                                    - Eisenbahn, Kirche und Spielzeughäuser
Lyonel Feininger
"Eisenbahn, Kirche und Spielzeughäuser "
25.000 €
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Christian                      Rohlfs                                                       - Saul und David
Christian Rohlfs
"Saul und David "
20.000 €
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Biografie Kunstmarkt/Service Literatur Impressum
Renée Sintenis

Glatz/Schlesien 1888
- Berlin 1965


Renée Sintenis wird 1888 im schlesischen Glatz unter dem Namen Renate Alice Sintenis geboren. Sie beginnt 1908 ihr Studium an der Kunstgewerbeschule in Berlin, das sie nach kurzer Unterbrechung gegen den Willen der Eltern fortführt. 1915 kann sie erste Werke in der Berliner Secession ausstellen und gewinnt neben einflussreichen Freunden bald an Bekanntheit. Zwei Jahre später heiratet Renée Sintenis den Maler und Schriftkünstler Emil Rudolf Weiß. Der Erfolg der Künstlerin wächst in den 20er Jahren, sie schafft 1926 die Bronze "Der Läufer von Nurmi", dafür erhält sie 1932 den Olympia-Preis. Sintenis wird 1931 an die Preußische Akademie der Künste berufen, wo sie bis zu ihrem von den Nationalsozialisten erzwungenen Austritt 1934 lehrt. Ihre Arbeit nimmt Renée Sintenis nach dem Krieg im Jahr 1947 erneut an der Hochschule der Künste auf. 1948 wird Sintenis mit dem Kunstpreis der Stadt Berlin ausgezeichnet. Im Jahr 1955 wird sie schließlich wieder als ordentliche Professorin in die Akademie der Künste aufgenommen. Die Künstlerin wird in den 50er Jahren mit dem Schlag zum "Ritter der Friedensklasse" des Ordens Pour le mérite und der Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes geehrt. Bereits seit den 20er Jahren ist Renée Sintenis eine der erfolgreichsten Bildhauerinnen Berlins, die vor allem als Tierbildhauerin hervorgeht.  Nach dem Entwurf der Künstlerin entsteht u.a. der Berliner Bär. Darüber hinaus gehören auch Porträts und Sportlerfiguren zu ihrem plastischen Repertoire. Ihre letzten Jahre des Schaffens sind von schwerer Krankheit umringt, bis die Künstlerin 1965 im Alter von 77 Jahren in Berlin verstirbt.